Weitere Infos zur Abfallentsorgung


Abfälle vermeiden, trennen, wiederverwerten


RecyclingWir alle entscheiden schon beim Einkaufen, über die Menge des Abfalls, den wir später beseitigen müssen. Fast jeder Gegenstand, den Sie kaufen, wird früher oder später zu Abfall. Da Qualitätsprodukte eine längere Lebensdauer haben und meistens auch repariert werden können, helfen sie mit, den Abfallberg zu reduzieren.

Vermeiden Sie unnötiges Verpackungsmaterial und verwenden Sie die Gebinde aller Art mehrmals.
Sauberes Trennen der Abfälle im Haushalt und nutzen des Angebots zum umweltgerechten Recycling der wiederverwertbaren Stoffe führt zu einer besseren Nutzung der Rohstoffe unserer Erde.
 
 

Feuern im Freien oder im Cheminéé

Worum geht es?

Mit steigenden Energiekosten wächst die Versuchung, Abfall illegal zu entsorgen.
Vor allem das Verbrennen von Abfällen im Freien oder im Cheminée zählt zu den häufigsten Fehlverhalten.
Wer seine Abfälle auf diese Weise entsorgt, schadet der Umwelt, seinen Mitmenschen und sich selber. Denn die vorschriftswidrig verbrannten Abfälle hinterlassen in der Luft, im Boden und in den Gewässern Schadstoffe, die vor allem in unmittelbarer Umgebung wirken. Durch das Verbrennen von grünem, nassen Holz, von Stauden und Grünzeug aller Art werden Schadstoffe freigesetzt, und die Nachbarn können zusätzlich mit Rauch und Gestank belästigt werden.
Das Abbrennen von Stoppelfeldern und Grasböschungen schadet zudem der Pflanzen- und Tierwelt. Aus diesen Gründen sollen kompostierbare Abfälle verwertet und somit dem Stoffkreislauf zugeführt und keinesfalls verbrannt werden.

Was ist verboten?

Verboten ist das Verbrennen von nassen oder grünen Wald-, Feld-, und Gartenabfällen im Freien, insbesondere weil diese Abfälle kompostiert werden können. Nicht zulässig ist des Verbrennen von Abfällen aller Art, insbesondere Haushaltkehricht, Papier, Karton, Kunststoff, Verpackungsmaterial und ähnlichem.
Verboten ist auch das Verbrennen von Restholz aus der holzverarbeitenden Industrie und dem holzverarbeitenden Gewerbe sowie von Baustellen.
Altholz aus Gebäudeabbrüchen, Umbauten und Renovationen sowie Möbel, Kisten, Harassen, Paletten und ähnliches ist chemisch behandelt und darf daher im Freien nicht verbrannt werden. Das Freudenfeuer am 1. August ist kein Anlass zur illegalen Abfall- und Altholzbeseitigung und wird von der Umweltschutzkommission kontrolliert.

Was ist erlaubt?

Trockene, natürliche Wald-, Feld-, und Gartenabfälle dürfen im Freien verbrannt werden, wenn nur wenig Rauch entsteht und die Nachbarschaft nicht belästigt wird. Die Wiederverwertung durch Kompostieren oder Häckseln ist dem Verbrennen vorzuziehen.

Übrigens:

Auch Brände an ausgewählten Objekten im Rahmen von Militärübungen benötigen die Zustimmung des Bundesamtes für Luftschutztruppen und des Amtes für Umwelt. Brände in Hinblick auf eine optimale Katastrophenbereitschaft im Rahmen der Ausbildung von Feuerwehr und Zivilschutz und Demonstrationsveranstaltungen benötigen die Zustimmung der Solothurnischen Gebäudeversicherung.
Ohne schriftliche Ausnahmebewilligung des Volkswirtschafts–Departementes dürfen im Walde keine Holzabfälle verbrannt werden.